Weitere Touren auf Anfrage.
first
  
last
 
 
start
stop

Suche

Reisebericht "Saribung Pass" im Herbst 2013

Tilicho See - Herbst 2013

Upper Mustang-Saribung-Phu-Nar-Tilicho!

Unsere diesjährige Herbsttour verbindet mehrere Trekking Höhepunkte zu einer einzigartigen Rundtour.

Ausgangs- und Endpunkt ist Jomsom in der Kali Gandaki Schlucht. Zuerst geht es in das ehemals verbotene Königreich Mustang und zur Hauptstadt Lo Manthang. Vorbei am heiligen See von Damodar erreichen wir über den 6.030 m hohen Saribung La, die entlegenen Täler von Phu und Nar. Nach dem Kang La 5.320 m und einer kleinen Ruhepause in Manang geht es hinauf zum traumhaft gelegenen Tilicho See. Über zwei weitere 5.000-er Pässe erreichen wir nach knapp 4 Wochen wieder unseren Ausgangspunkt Jomsom.

 

 

24.09.-01.10.2013
Unsere erste Woche in Nepal verbringen wir mit Einkaufen und Ausruhen in Kathmandu und Pokhara.

02.10.2013 Wieder kein Flug nach Jomsom. Diesmal verhindern schlechtes Wetter und Regen die gemütliche Anreise. Alternative Jeep. Bei Regen und nach dem Ausfall des Allradantriebs eine nicht ganz ungefährliche Angelegenheit. Ein kurz vor uns im Abgrund gelandeter Bus zeugen davon! Fahrzeit: 9-10 Std.

03.10.2013 Wir lassen es gemütlich angehen. Über Ekle Bhatti am Kali Gandaki entlang nach Kagbeni (2.845 m).
Gehzeit: 2.45 Std. / Auf: 220 m/ Ab: 90 m

04.10.2013
Kagbeni - Tor zum Upper Mustang. Der Morgen bringt uns leichten Regen, der uns bis zum Mittag in Chhusang begleitet. Wir verlassen die Kali Gandaki Schlucht und erreichen kurz darauf unser Camp in Chele (3.100 m).
Gehzeit: 4.30 Std. / Auf: 600 m / Ab: 340 m

05.10.2013
Das Wetter ist heute besser und ab und zu zeigt sich sogar die Sonne. Zwei Pässe (3.600 m/3.810 m) stellen sich in den Weg, bevor wir unser Mittagsziel Bhena (3.780 m) erreichen. Nach einem weiteren, knapp 4.000 m hohen Pass, geht es hinab zu unserem Tagesziel Syangboche (3.775 m).
Gehzeit: 5 Std. / Auf: 1.065 m / Ab: 380 m

06.10.2013
Wir queren oberhalb Chiling, zwei kleine Dörfer passierend, und erreichen mit dem Nyi La zum ersten Mal die 4.000-er Grenze. Über einen weiteren kleinen Pass gelangen wir nach Ghemi (3.580 m). Mittag. Mit Dal Bhat Power geht es weiter – leider bergauf. Der Tsarang La (3.900 m) stellt sich in den Weg. Danach geht es staubig und mit einem starken Wind weiter nach Tsarang (3.610 m).
Gehzeit: 5.45 Std. / Auf: 845 m / Ab: 1.005 m

07.10.2013
Eine Sonne, die vom stahlblauen Himmel lacht, weckt uns heute Morgen. Das Nyingma Kloster (Lo Gekar), das vermutlich älteste Kloster des Mustangs, ist unser erstes Ziel. Nach der Besichtigung folgt eine wunderschöne Wanderung, die uns über den Marang La (4.260 m), nach Lo Manthang (3.850 m) führt.
Gehzeit: 5.30 Std. / Auf: 810 m / Ab: 550 m

08.10.2013
Ruhetag in Lo Manthang. Die Klöster und der alte Königspalast, des einst als mystisch geltenden Ortes, sind unser heutiges Ziel. Der Straßenbau hier, wie in ganz Nepal, bringt auch so manche Veränderung!

09.10.2013
Wir verlassen Lo Manthang auf der Straße Richtung Tsarang. Nach dem Lo La biegen wir links ab und erreichen, meist querend, einen Bergrücken (4.100 m) oberhalb Tsarang. Richtung Osten geht es nun durch eine bizarre Felslandschaft steil hinab nach Dhigaon (3.480 m/Mittag). Danach folgen wir dem Puyung Khola bis zu unserem Nachtquartier in Yaragaon (3.615 m).
Gehzeit: 5 Std. / Auf: 640 m / Ab: 770 m

Herbst 2013-Felsenkloster Luri Gompa10.10.2013
Damit der nächste Tag nicht allzu lang wird legen wir heute eine kurze Etappe ein und verbinden diese mit einem Besuch des Höhlenklosters Luri Gumpa (ca. 4.000m). Was sich als Glücksfall entpuppt, denn ein Besuch ist absolut lohnenswert. Unter anderem befindet sich hier die weltweit einzige Stupa, die sich in einer Höhle befindet. Unser Lager liegt unterhalb auf 3.850 m.
Gehzeit: 3 Std. /Auf: 385 m / Ab: 155 m

11.10.2013
Bis auf knapp 5.000m müssen wir aufsteigen. Ein namenloser Übergang, bevor es hinab geht nach Ghuma Thanti (4.725 m).
Gehzeit: 5 Std. / Auf: 1.140 m / Ab: 250 m

12.10.2013
Heute überschreiten wir erstmals die 5.000-er Grenze. Zuerst noch in der Schlucht, dann über freie Hänge hinauf zur Kyumupani Danda, ein Übergang auf 5.265 m. Auf der anderen Seite über Schutt und Geröll hinab zum Bharche Khola (River Side Camp 4.865 m).
Gehzeit: 3 Std. / Auf: 590 m / Ab: 455 m

13.10.2013
Ein kurzes Stück dem Fluss entlang, bevor es rechts auf schmalem Schottersteig, hinauf zur Damodar Kund Danda geht. 5.430 m, höher als der Thorong La! Ein Bergsturzgebiet querend, wieder hinunter, einen Fluss überschreitend, um wieder leicht ansteigend, die heiligen Seen von Damodar Kund (4.975 m) zu erreichen. Am Abend leichter Schneefall.
Gehzeit: 4 Std. / Auf: 685 m / Ab: 565 m

14.10.2013
Drei Pferde gemeinsam mit ihrem Führer verlassen uns heute. Der weitere Weg über den Saribung La ist für sie nicht möglich. Wir sind jetzt noch elf Personen. 1 Führer, 1 Koch, 3 Küchenhelfer, 4 Träger und unsere Wenigkeit. Am Morgen schneit es immer noch leicht und so beschließen wir unseren Abmarsch etwas hinaus zu schieben. Wir spielen Karten und brechen erst nach dem Mittag auf. Am See vorbei, zuerst über Wiesen, später im Geröll, hinauf bis zum Japanese Camp (5.250 m). Immer noch leichter Schneefall.
Gehzeit: 2.30 Std. / Auf: 325 m / Ab: 80 m

15.10.2013
Das Wetter ist heute etwas besser, zumindest schneit es nicht. Am riesigen Gletschertor vorbei, steigen wir auf die, in Marschrichtung, rechte Moräne und auf dieser weiter nach oben. Später müssen wir auf den Gletscher hinab und auf diesem, gesäumt von Eistürmen links und rechts, weiter bis zu unserem Camp auf 5.680 m, etwas vor dem eigentlichen High Camp. Die Schneehöhe beträgt jetzt zum Teil bis 30cm.
Gehzeit: 6.30 Std. / Auf: 535 m / Ab: 105 m

16.10.2013
Saribung La 6 030 m. Noch ist es ein weiter Weg bis dorthin! Nochmal etwas Schnee in der Nacht. Zuerst über den verschneiten Gletscher zum High Camp. Über einen kleinen, zum Teil vom Schnee frei gewehten Steinrücken, schaffen wir es bis auf ca. 5.850 m. Für die letzten 180 Höhenmeter benötigen wir 4 Stunden. Spuren, Spuren, Spuren....bis zu den Hüften versinken wir immer wieder im Schnee. Um 13.30 Uhr sind alle glücklich und müde auf dem Pass. Bis jetzt war das Wetter recht sonnig, doch unser Abstiegsweg verhüllt sich leider in Wolken. Noch 2 Stunden schaffen wir hinab, bis wir auf 5.550 m unsere Zelte aufschlagen.
Gehzeit: 8 Std. / Auf: 395 m / Ab: 530 m

Phu - Herbst 201317.10.2013
Ein kalter, klarer Morgen. Minus 9 Grad im Zelt! Unsere Träger wollen nach Phu. Wärmer, vielleicht Rakschi und etwas Fleisch. Also gut, mal wieder zwei Tagesetappen in Einer! Anstrengend, praktisch ohne Weg, über Schnee, Steine und Geröll geht es die ersten 5 Stunden hinab. Später auf Weg, vorbei an Nagoru, nochmals 150 m aufwärts, und gegen 16.00 Uhr endlich in Phu (4.100 m).
Gehzeit: 8 Std. / Auf: 380 m / Ab: 1800 m

18.10.2013
Ein verdienter Ruhetag! Unterbrochen mit der Besichtigung des absolut sehenswerten Dorfes Phu.

19.10.2013
In der engen Schlucht des Phu Khola, vorbei an alten Tschörten, Gemäuern und Brücken, landschaftlich eindrucksvoll, bis nach Kyang (3 820 m). Mittag. Das Wetter ist leider wieder wechselhaft und später beginnt es wieder zu regnen. Das Tal öffnet sich und wir erreichen bei Nar Phedi das neu errichtete Kloster Narsadak Changu Tashi Choling (3.550 m). Kurz vor dem Kloster überquert man auf einer wunderschönen alten Holzbrücke, den Phu Khola, der 80 m tiefer durch einen schmalen Canyon schießt. Wir schlafen, wie Pilger, im Kloster.
Gehzeit: 5.30 Std. / Auf: 655 m / Ab: 1095 m

20.10.2013
Fast ein Ruhetag. Anfangs steil, später flacher erreichen wir das Dorf Nar (4.180 m). Wetter weiter wechselhaft.
Gehzeit: 2 Std. / Auf: 650 m / Ab: 15 m

21.10.2013
Heute endlich wieder schönes Wetter und wir entschließen uns das Base Camp für den Kang La (5.320 m) auszulassen und direkt über den Pass bis nach Ngawal zu gehen. Zuerst durchs Dorf, dann über Yakweiden, durch das weite Tal, bis zum Base Camp (4.620 m). Nach kurzer Pause, nun steil, über Geröll, später im Schnee in guter Spur bis zum Pass. Anfangs steil in Schnee und Geröll, später auf Weg, hinunter nach Ngawal (3.615 m). Bis unsere Mannschaft kommt, bleibt uns noch Zeit im Angesicht der Annapurnas, ein Bier an der Sonne zu trinken.
Gehzeit: 6.30 Std. / Auf: 1.160 m / Ab: 1.665 m

22.10.2013
Wieder schön. Wir lassen es langsam angehen und erreichen über Braga, Manang (3.540 m). Heute erwartet uns ein Bett und eine heiße Dusche.
Gehzeit: 2.30 Std. / Auf: 200 m / Ab: 305 m

23.10.2013
Ruhetag. Mittags besuchen wir den View Point Chongkor (3.800 m) oberhalb von Manang.

24.10.2013.
Wir verlassen Manang und die Hauptroute um die Annapurna nach Westen. Vorbei an dem kleinen Ort Khangsar geht es hinauf zum Tilicho Peak Hotel (4.045 m), ein guter Platz für die Mittagsrast. Nach dem Mittag gelangen wir bald zur gefürchteten „landslide area“! Bei gutem und trockenem Wetter stellt sie allerdings kein größeres Hindernis dar. Und so erreichen wir bald das schön gelegene Tilicho Base Camp (4.150 m).
Gehzeit: 4.30 Std. / Auf: 930 m / Ab: 330 m

Lagerplatz Tilicho See - Herbst 201325.10.2013
Frühstück in der Sonne. Querend, dann in Serpentinen bis auf knapp 5.000 m. Nun im Schnee, in leichtem Auf und Ab bis zum kleinen Teehaus (5.000 m) oberhalb des Tilicho See. Ein unbeschreiblicher Anblick! Unser Lager schlagen wir am See, etwas abseits des eigentlichen weiteren Aufstiegsweg auf.
Gehzeit: 3.30 Std. / Auf: 870 m / Ab: 130 m

26.10.2013
Kalt und eisig, aber nochmals ein schöner Morgen. Nur ein kleiner Steig führt uns in einer Stunde hinauf zum Hauptweg. Wenige Zeit später erreichen wir unseren vorletzten Pass. Eastern Pass (5.340 m). Meist im Schnee, etwas abwärts, bevor uns ein letzter Aufstieg hinauf zum Tourist Pass (5.320 m) führt. Noch einmal volle Konzentration. An die 40 Grad steil ist der Schneehang den wir hinab müssen. Ungefähr 250 Höhenmeter, dann nicht mehr so steil, im Geröll, später im Gras und auf Steig hinab. 3 Stunden nach dem Pass richten wir unser Lager auf 4.100 m ein. Ein Logenplatz hoch über dem Kali Gandaki. Direkt vor uns Tilicho Peak und Nilgiri, von der anderen Talseite grüßen Dhaulagiri und Tukuche Peak.
Gehzeit: 7 Std. / Auf: 705 m / Ab: 1.520 m

27.10.2013
Letzter Trekkingtag. Knapp 3 Stunden sind es hinab zu unserem Start-und Endpunkt Jomsom. Und wieder mal hat sich ein Kreis geschlossen. Der Tag klingt aus mit Musik, Tanz, obligatorischem Kuchen und Rakschi!

28.10.2013
Wir verlassen uns nicht auf den Flieger und fahren direkt (natürlich mit Dal Bhat Stopp) nach Pokhara.

Unterwegs mit der Royal Enfield - Herbst 201329.10. bis 01.11.2013
Faulenzen und erste Testfahrten mit unserer „Royal Enfield“. Bullet 350 Classic.

02.11. bis 07.11.2013
Über die Stationen: Tansen, Lumbini, Chitwan (Sauhara), Daman mit dem Motorrad zurück nach Kathmandu (750 km). Absoluter Höhepunkt: der Tribhuvan Rajpath, die Straße von Hetauda über Daman bis nach Naubise. Auch für Mountainbiker absolut empfehlenswert!

 

08.11. bis 17.11.2013
Wieder Faulenzen, Einkaufen und weitere Motorradtouren nach Kakani (herrliche Bergsicht ohne Touristen), Sankhu (Bajra-Yogini-Tempel) und Pharping (heiliger Rundgang: unter anderem die Asura-Höhle mit Fußabdrücken von Padmasambhava).

18.11.2013
Rückflug nach Deutschland

 

zur Bildergalerie

zum Seitenanfang